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Dachbodenausbau mit Altbausanierung

Der fertig ausgebaute Dachboden zu einem neuen Schlafzimmer mit freistehender Badewanne

Ein vorhandener Spitzboden, bzw. Dachboden in einem Mehrfamilienhaus sollte als Schlafzimmer mit freistehender Badewanne umgebaut werden. Der Raum sollte zum Entspannen, für Wellness, zum Lesen sowie zum Schlafen genutzt werden. Zuvor war dieser Raum überwiegend ungenutzt und diente eher als Abstellraum, weshalb die Wärme-Isolierung und die Versorgung mit Strom und Wasser nicht vorhanden war, bzw. nur teilweise ausgebaut war.

Dieser bisher nur schlecht nutzbare Raum sollte nun nach Kundenwunsch von dem Tischler-Service-Meisterbetrieb Lothar Schaff & Söhne als Schlafzimmer mit freistehender Badewanne umgebaut werden. Es galt die neuesten Maßstäbe der Altbausanierung und Wärmeisolierung anzuwenden, in der Gestaltung des Raumes auf klare Linien und Helligkeit sowie auf den Ausbau von möglichst vielen Stauflächen (Stauraum) zu achten.

 

Der neue Dachboden sollte zum Entspannen, für Wellness, zum Lesen sowie zum Schlafen genutzt werden.

Prüfung der Bausubstanz

Die vorhanden Außenisolierung bestehend aus Dachpfannen und der groben Folie wurde nur gewartet, aber komplett übernommen.

Nach der Prüfung der Bausubstanz wurde die bestehende Außenisolation (die Dachpfannen und die grobe Folie unter den Pfannen) und die Dachflächenfenster übernommen, da diese technisch in Ordnung waren und später in das Gesamtkonzept der Isolierung passen würden. Der Dachstuhl wurde nach einer Prüfung eines Fachmannes einer Partnerfirma für intakt und im Zustand gut beurteilt. Die Dachbodendielen waren zwar alt, aber stabil und blieben als Grundlage für den kommenden neuen Bodenbelag erhalten. Vorhandene Dachflächenfenster waren ebenfalls nach einer Revision voll zu benutzen und entsprachen den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung.

Teile der vorhandenen Wärme-Isolierung zwischen den Sparren war fehlerhaft, bzw. mit falschem Material ausgeführt, sowie stellenweise undicht. Die vorhandene Wärme-Isolierung wurde komplett entfernt und neu aufgebaut.


Alle anderen weiteren Elemente des Raumes mussten erneuert oder saniert werden.


Einarbeitung von neuen Dachflächenfenstern

Der Dachboden hatte ein brauchbares Dachflächenfenster, welches nach einer Wartung weiter genutzt und lediglich weiß lackiert wurde.

Weitere Dachflächenfenster sollten aber nun nachträglich eingebaut werden, um den Raum heller und freundlicher zu gestalten. Hierzu musste bei einem Fenster die Balkenlage der Dachsparren erst getrennt werden und ein „Wechsel“ (ein Balken als Querstrebe) eingebaut werden. Durch diesen Wechsel wird die Last, die auf dem entnommenen Balken lag, auf die beiden benachbarten Balken „gewechselt“ bzw. umgeleitet. Ein weiteres Fenster war schmal genug, um zwischen den vorhandenen Dachsparren zu passen. Die Dachflächenfenster wurden gemeinsam mit einem Partnerbetrieb eines Dachdeckers fachgerecht eingebaut und entsprechend abgedichtet sowie isoliert.

 

Aufbau der neuen Dachisolierung – Zwischensparren-Isolierung

Zwischen den Sparren wurde eine sogenannte Zwischen-Sparren-Isolierung mit einer entsprechend starken Wärme-Isolierung mit Matten aus Holzfaser- und Mineral-Dämmstoffen eingebracht. Sie dient der Wärme-Isolierung, in dem sie die kalten oder warmen Außentemperaturen nicht so schnell in den Innenraum lässt und gleichzeitig die Raumtemperatur länger konstant im Innenraum hält.

Gerade die Dachpfannen wärmen sich im Sommer sehr stark auf und geben diese hohen Temperaturen in einem nicht isolierten Innenraum ab. Dies wurde nun durch die neue Wärmeisolierung verhindert.

Zusätzliche Untersparren-Isolierung als Innenraumdämmung mit Platten aus Holzfaserdämmstoff

Auch innenliegende Kamine oder tragende Wände werden mit den Holzfaserdämmstoff-Platten nachträglich isoliert.
Die Isolierung mit Holzfaserdämmstoffen wird unterhalb der Sparren angebracht und mit speziellen Klebebänder mit den Dachflächenfenster verbunden.
Die Platten für die Innenraumdämmung werden mit Nut-/Fenster verbunden. Dahinter sieht man noch die Isolierung mit den Mineral-Dämmstoff-Matten
Auch innenliegende Kamine oder tragende Wände werden mit den Holzfaserdämmstoff-Platten nachträglich isoliert.

Die Innenraumdämmung wurde mit zusätzlich auf den Sparren angebrachten Platten aus Holzfaserdämmstoff aufgebaut. Nicht nur die Isolierung zwischen den Sparren mit Mineral-Dämmstoffmatten wurde im Dachausbau des Spitzbodens eingebaut, sondern eine zweite innen liegende und durchgängige Isolierung mit 38 mm starken Holzfaserdammstoff-Platten erfolgte. Dies hat den Vorteil, dass die erste Isolationsschicht die Mineral-Dämmstoff-Matten kleiner, bzw. dünner ausfallen kann, da die zweite Isolationsschicht die Holzfaserdämmstoff-Platten eine zusätzliche Isolierung darstellt.

Des Weiteren bietet der Aufbau mit einer zweiten Schicht aus Platten, die durchgängig unter den Sparren befestigt werden und mit Nut-/Feder luftdicht verbunden werden, eine noch höhere Sicherheit gegen Wärmebrücken und undichten Stellen. Die bräunlichen Holzfaserdämmstoff-Platten sind, wie der Name es schon sagt, genormte, werkseitig hergestellte Dämmstoffe für den Wärme- und Schallschutz. Sie bestehen zu mindestens 85 % aus Holzfasern und werden im Nass- oder Trockenverfahren, ggf. unter Hinzufügen von Binde- und/oder Zusatzmitteln hergestellt. Von der Herstellung über die Verwendung bis zur Entsorgung wird die positive ökologische Bilanz von Holzfaserdämmstoffen vor allem dadurch bestimmt, dass ein nachwachsender Rohstoff aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwendet wird. Auch die Verarbeitung und Einbau als Isolierung ist vergleichbar einfach und leicht zu bewerkstelligen. Wichtig ist aber immer eine dichte Verbindung zwischen den Dachflächenfenstern und den Holzfaserdämmstoff-Platten mittels speziellem Klebeband.

Dampfsperre, luftdichte Wandanschlüsse, Installationsebene, Gipskartonverkleidung

Innen über den Holzfaserdämmplatten wurde Dampf dichte Folie, die Dampfsperre oder auch Dampfbremse genannt, angebracht. Sie verhindert bis zu einem bestimmten Wert, einem Überdruck von 50 Pascal, das Durchdringen von Feuchtigkeit in die dahinter befindlichen Isolation-Schichten und schützt diese somit vor Schimmel-Bildung. Die Folie der Dampfsperre muss äußerst sorgfältig verklebt werden. Sie wird mit speziellen Klebebänder überlappend miteinander, sowie auf Holz und Mauerwerk mit einem weiterem speziellem Klebeband verklebt.

Über der Dampfsperre erfolgte ein tragender Aufbau mit Dachlatten, damit erstens die Unebenheiten in der Dachschräge ausgeglichen werden können und zweitens ein Raum für Installationen entsteht, wie Wasserrohre und Elektroleitungen.

Eine abschließende Verkleidung mit herkömmlichen feinverputzten Gipskartonplatten erfolgte über der Dampfsperre, der Installationsebene und den Dachlatten. Sie dienen als letzte Schicht der optischen Verbesserung und bieten mit ihrer verspachtelten und glatten geschliffenen Oberfläche ein perfektes Finish für den in weißer Farbe gesetzten Anstrich.

Um einer Rissbildung vorzubeugen, wurde zusätzlich mehrere Lagen unterschiedlicher Gewebebänder auf den Gipskarton eingearbeitet. Zwei Schichten übereinander an den Stößen, Spalten und Verbindungen der Gipskartonplatten und abschließend eine breite Bahn über die gesamte Fläche. Die Gewebebänder wurden jeweils verspachtelt und verschliffen so dass alle Unebenheiten und Spalten entfernt wurden.

Weiterer Ausbau mit Sanitär-, Heizungs- und Elektro-Installationen

Da im ehemaligem Spitzbogen / Dachboden kein Wasseranschluss und keine Heizungsleitungen lag, mussten diese nachträglich von der darunter liegenden Etage durch einen ausgedienten Kamin in den Dachboden geführt werden.

Ein Brauchwasser Zulauf und Ablauf für die Installation einer Badewanne und eines Waschbecken wurden installiert. Dazu wurden vor der Isolierung und Wandverkleidung entsprechende Rohre und Leitungen in Hohlräumen verlegt. Insbesondere die Badewanne benötigte einen im Boden eingelassenen Zu- und Ablauf der in den alten Dielenboden eingebracht wurde. Die Position der Badewanne und des Waschbeckens im späteren fertigen Wohnraum musste schon jetzt exakt bestimmt werden, um die Anschlüsse passgenau in einer frühen Bauphase zu installieren.

Die Leitungen für die geplanten Heizkörper wurden ebenfalls schon vor der abschließenden Schicht mit Gipskartonplatten verlegt, so dass auch die Heizkörper später problemlos an den gewünschten Positionen aufgebaut werden konnten. Hier hat der Tischler-Service-Meisterbetrieb Lothar Schaff & Söhne nicht nur einfache und unschöne Flächenkörper-Heizelemente verwendet, sondern auf platzsparende hochformatige Modelle mit ansprechendem Design acht gegeben.

Die Installationen wurden durch einen Partnerbetrieb durchgeführt, die Planung erfolgte jedoch durch den Tischler-Service-Meisterbetrieb Lothar Schaff & Söhne.

Auch die Elektroinstallationen wurden ausgebaut, bzw. die vorhandene Stromversorgung neu angelegt. Hierzu wurde der ganze Raum von einer bestehenden Steckdose/Wandanschluss und einer bestehenden Leitung mit neuen Installationen neu aufgebaut. Rundum wurden Leitungen für Steckdosen und Schaltergarnituren unter der Schicht der Gipskartonplatten verlegt. Diese Arbeiten wurden schon vor der Installation der Isolierschichten vorbereitet, so dass nach Fertigstellung der Gipskartonplatten und dessen Anstrich nur noch die Löcher für die Schalter und Steckdosen gebohrt werden mussten. Auch hier stand bei der Planung und Installation eine Partnerfirma ein Elektromeisterbetrieb dem Tischler-Service-Meisterbetrieb Lothar Schaff & Söhne zur Seite.

Neuaufbau des Fußbodens mit Parkett

Die alten bestehenden Dielen im Spitzboden wurden nicht entfernt. Sie dienen später als tragender Unterboden für den neuen Parkettboden. Wenn der alte Boden eine ausreichende Tragfähigkeit und halbwegs intakt ist, ist so eine „Zwei-Schichten-Lösung“ mit einem alten bestehenden Boden und einem neuen Boden darüber nur von Vorteil. Die Tragfähigkeit der gesamten Konstruktion ist höher und der Arbeitsaufwand deutlich niedriger. Der bestehende Dielenboden musste jedoch zuvor entsprechend behandelt werden, ehe er mit dem neuem Parkettboden verdeckt wird. Hierzu wurden lose Dielen neu befestigt, heraus stehende Unebenheiten wie Nägel oder Schrauben entfernt oder eingeschlagen, oder sogar abgeschliffen.

Der neue Parkettboden wurde im rechten Winkel zu den bestehenden darunter liegenden Dielenboden aufgelegt und voll-/großflächig mit einem hochwertigen 2-Kompentenkleber verklebt. Durch die Anordnung im rechten Winkel und die Verwendung eines Klebers wird die gesamte Stabilität deutlich erhöht. Die Platten des Parkettbodens sind mit Nut und Feder zur bündigen Steckverbindung versehen und wurden auch entsprechend verlegt.

In diesem Beispiel wurden kundenseitig ein Vollholz aus geräucherter Moor-Eiche für den neuen Dielenboden gewählt. Nach dem Verlegen erfolgte noch eine entsprechende Oberflächenbehandlung mit Ölen auf natürlicher Basis. 

Material:
  • Mineral-Dämmstoff-Matten für eine Zwischensparren-Isolierung
  • Holzfaserdammplatten in 38 mm Stärke für eine Untersparren-Isolierung
  • Folie einer Dampfsperre unter der Untersparren-Isolierung
  • diverse Holzlatten und Material für eine tragende und Unebenheiten ausgleichende Konstruktion an den Dachschrägen
  • diverse Spezial-Klebebänder und -Folien für den Anschluss und die Verbindung von unterschiedlichen Baumaterialien an die Dampfsperre
  • neue Dachflächenfenster aus Kunststoff
  • herkömmliche Gipskartonplatten
  • Eine Silikat Innenraum Wandfarbe mit mineralischen Bestandteilen, welche hoch diffusionsoffen und waschfest ist.
  • diverse Rohrleitungen für den Zu- und Ablauf der Bad-Installationen, wie dem Waschbecken, der freistehender Badewanne und der Heizkörper
  • diverse Elektroleitungen und -installationen, mit Steckdosen, Schaltern etc.
  • neuer Parkettboden aus Vollholz einer geräucherter Moor-Eiche
  • Öle auf Naturbasis zur Oberflächenbehandlung des Parkettbodens
Abmessung:

Grundfläche ca. 35 – 38 qm
Wohnfläche ca. 18 qm
Deckenhöhe maximal 2,6 m

Mittwoch, 16.01.2019
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Referenz-Nr. 052

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