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Neue Hürden für Einbrecher

Die Tischlerei Schaff sorgt mit Eigen-Erfindung für mehr Sicherheit im Haus

 

Ein großer Schraubendreher, ein bisschen Muskelkraft und schon ist es passiert Das Fenster ist aufgehebelt und der Einbrecher im Haus. Erst wenn es zu spät und schon geschehen ist, beschäftigen sich viele Eigentümer mit dem Thema Einbruchschutz. Die Tischlerei Lothar Schaff & Söhne KG ist unter anderem spezialisiert auf Maßnahmen zur „Einbruchhemmung“ und wird als Errichter auf der polizeilichen Errichterliste des Landeskriminalamtes geführt. Das Unternehmen hat sogar eine eigene Erfindung zum Schutze von Haus- und Wohnungseingangstüren.

Es sind die kleinen Rollzapfen in den Beschlägen, die es den Einbrechern leicht machen „Sie wollen schnell rein, die Beute abgreifen und wieder raus. Das geht am einfachsten, wenn das Fenster hochgehebelt und die Zapfen damit rausgehoben werden“, sagt Andreas Schaff. Gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin leitet er nun das Familienunternehmen. Die beiden Neu-Inhaber können dabei von der Erfahrung ihres Vaters Lothar profitieren, der weiterhin im Betrieb mitarbeitet und Ansprechpartner für die Kunden ist.

Rollzapfen sind bisher der Standard bei Fenster-Beschlägen. Sicherer dagegen sind Beschläge mit Pilzzapfen. Diese rasten ein und lassen sich nicht verschieben. Und wenn das Fenster oder die Tür dann noch mit einem zweiteiligen Griff abschließbar ist, ist die erste Hürde für den Einbrecher aufgestellt. „Glas wird in der Regel nur zerschlagen, um reinzugreifen und die Tür zu öffnen. Ist diese abgeschlossen, müsste schon die ganze Tür zertrümmert werden. Das kostet Zeit und macht Lärm.“ Die Firma Schaff hat eine spezielle Methode entwickelt, wie Wohnungstüren im Bestand gesichert werden können, ohne diese auszutauschen. „Auch Mehrfamilienhäuser sind einbruchgefährdet“, erklärt Lothar Schaff. „Wegen des Brandschutzes darf man die Haustür eigentlich nicht mehr abschließen. Die innen liegenden Wohnungstüren sind aber häufig kaum dazu geeignet, lange Stand zu halten.“ Normalerweise ist die Schließleiste nur am Türrahmen befestigt. Das Team von Schaff setzt Maueranker und bohrt tiefe Löcher in die Wand, in denen dann zwei lange Gewindeschrauben einbetoniert werden. An den Enden werden kleine Metallplatten aufgeschraubt und fixiert. An diesen wird dann die Schließleiste befestigt. So lässt sie sich nicht mehr herausbrechen. „Auch für Altbauten und sogar im Denkmalschutz bietet sich diese Lösung an“, so Lothar Schaff.

Generell gilt: Wer sein Heim absichern möchte, muss nicht reflexartig alles austauschen. vieles kann im Bestand nachgerüstet werden. Das sollte man allerdings den Profis wie der Firma Schaff überlassen, denn nur so gilt auch der Versicherungsschutz.

 

Autor: unbekannt

Fotos: unbekannt